viruletta. Comments http://viruletta.blogsport.de Thu, 06 Dec 2018 10:26:51 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Frauenkampftag, verkannte Solidarität und Speakerinnen – die Blogschau http://viruletta.blogsport.de/2014/03/08/frauenkampftag-an-wen-erinnern-wir-uns/#comment-1281 Sat, 08 Mar 2014 13:01:08 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2014/03/08/frauenkampftag-an-wen-erinnern-wir-uns/#comment-1281 [...] Viruletta teilt zum Frauenkampftag die Geschichten über Frauen aus ihrer Familie mit uns und schrieb einen absolut lesenswerten und berührenden Text. [...] […] Viruletta teilt zum Frauenkampftag die Geschichten über Frauen aus ihrer Familie mit uns und schrieb einen absolut lesenswerten und berührenden Text. […]

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by: Binnichtsowichtig http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1266 Fri, 07 Feb 2014 20:59:03 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1266 Deinen Text über das Lesen, Schreiben und den irrsinnig intensiven Wunsch, am Ende eine wenigstens halbwegs erfolgreiche Autorin zu werden (pardon: so habe ich es interpretiert :D), den fand ich a) berührend b) gut und fluffig geschrieben, gut gegliedert, prima nachvollziehbar. Ich kenne deine übrigen Texte/Geschichten nicht, und bin auch nicht auf der Awareness-Schiene unterwegs, aber ich drück dir auf alle Fälle ganz doll die Daumen, dass sich deine aufs Schreiben gerichteten Wünsche erfüllen. Na, und was die Lese-Ärgenisse betrifft: Vielleicht lässt sich das ja als Anreiz nehmen, selber bessere, erfreulichere Bücher bzw. Geschichten zu verfassen?! Dir dafür alles Gute! Oh, und mit a) und b) (siehe oben) hast du mir gezeigt, dass du im Prinzip über alles verfügst, was für eine gute Schriftstellerin notwendig ist. Übrigens, eine halbwegs einträgliche Möglichkeit, mit "Schreiben Geld zu verdienen" könnte evt. das Schreiben von technischen Beschreibungstexten/Bedienungsanleitungen sein. Bei mir hat das jedenfalls eine Zeit lang gut gefunzt. Ich hatte aber nie so den Drang zu Schreiben - und habe nach meinen Jahren als "technischer Redakteur" halt was anderes gemacht. Wie gesagt: Für deine Schreibwünsche alles Gute! Deinen Text über das Lesen, Schreiben und den irrsinnig intensiven Wunsch, am Ende eine wenigstens halbwegs erfolgreiche Autorin zu werden (pardon: so habe ich es interpretiert :D ), den fand ich

a) berührend
b) gut und fluffig geschrieben, gut gegliedert, prima nachvollziehbar.

Ich kenne deine übrigen Texte/Geschichten nicht, und bin auch nicht auf der Awareness-Schiene unterwegs, aber ich drück dir auf alle Fälle ganz doll die Daumen, dass sich deine aufs Schreiben gerichteten Wünsche erfüllen.

Na, und was die Lese-Ärgenisse betrifft: Vielleicht lässt sich das ja als Anreiz nehmen, selber bessere, erfreulichere Bücher bzw. Geschichten zu verfassen?!

Dir dafür alles Gute!

Oh, und mit a) und b) (siehe oben) hast du mir gezeigt, dass du im Prinzip über alles verfügst, was für eine gute Schriftstellerin notwendig ist. Übrigens, eine halbwegs einträgliche Möglichkeit, mit „Schreiben Geld zu verdienen“ könnte evt. das Schreiben von technischen Beschreibungstexten/Bedienungsanleitungen sein. Bei mir hat das jedenfalls eine Zeit lang gut gefunzt. Ich hatte aber nie so den Drang zu Schreiben – und habe nach meinen Jahren als „technischer Redakteur“ halt was anderes gemacht.

Wie gesagt: Für deine Schreibwünsche alles Gute!

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by: Links 39 ¦ High on Clichés http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1245 Thu, 21 Nov 2013 17:28:15 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1245 [...] Wenn Träume mit Klassismus zusammentreffen [Deutsch] via @_fluoreszent [...] […] Wenn Träume mit Klassismus zusammentreffen [Deutsch] via @_fluoreszent […]

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by: Tia Paulina http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1242 Tue, 12 Nov 2013 05:35:20 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1242 Ich weiß bis heute nicht, ob es zu meiner Zeit Seminare oder Übungen für Kreatives Schreiben gab. Meine Annäherung an das kreative Schreiben war ein Studium der Angewandten Sprachwissenschaft mit dem Abschluss "Diplom-Übersetzerin". Später habe ich bemerkt, dass mir der lange Atem für das eigene Schreiben fehlt. Seither habe ich auf diversen Blogs (oder Blogversuchen) kurze Texte ausgespuckt, wie sie mir durch den Kopf schossen. Besser geht es anscheinend nicht. Ist das Internet mit der Möglichkeit zu bloggen die Demokratisierung des Schreibens? Ich weiß bis heute nicht, ob es zu meiner Zeit Seminare oder Übungen für Kreatives Schreiben gab. Meine Annäherung an das kreative Schreiben war ein Studium der Angewandten Sprachwissenschaft mit dem Abschluss „Diplom-Übersetzerin“. Später habe ich bemerkt, dass mir der lange Atem für das eigene Schreiben fehlt. Seither habe ich auf diversen Blogs (oder Blogversuchen) kurze Texte ausgespuckt, wie sie mir durch den Kopf schossen. Besser geht es anscheinend nicht. Ist das Internet mit der Möglichkeit zu bloggen die Demokratisierung des Schreibens?

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by: C. http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1240 Mon, 11 Nov 2013 14:40:38 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1240 Hi, ich muss mich anschließen: Denk doch mal an die Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro, die ihr Studium abgebrochen hat. Oder um bei dem Beispiel von Musikern zu bleiben: Clueso hat auch "nur" einen Hauptschulabschluss und ist mittlerweile sehr bekannt und verdient sein Geld mit Musik. Zusätzlich dazu: Ich schreibe selbst auch, halte mich aber von Kursen fern, weil ich den Gedanken rumschleppe, dass ich nicht von dem beeinflusst werden will, was dort unterrichtet wird. Ich will frei davon schreiben und habe Angst, dass ich dadurch in eine Form gepresst werde und so nicht meinen eigenen Stil finden kann. Ich weiß, dass dieser Gedanke vermutlich an vielen Stellen zu kurz greift und sich darüber streiten lässt. ;) Ich weiß nicht, ob du die Seite kennst oder ob dich das überhaupt interessiert, aber Sandra Uschtrin sammelt Ausschreibungen von Literaturwettbewerben etc., die häufig auch auf nichtveröffentlichte AutorInnen zugeschnitten sind. Hier: http://www.uschtrin.de/preise_genre.html Schreib weiter und lass dich nicht unterkriegen! Hi,

ich muss mich anschließen: Denk doch mal an die Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro, die ihr Studium abgebrochen hat. Oder um bei dem Beispiel von Musikern zu bleiben: Clueso hat auch „nur“ einen Hauptschulabschluss und ist mittlerweile sehr bekannt und verdient sein Geld mit Musik.
Zusätzlich dazu: Ich schreibe selbst auch, halte mich aber von Kursen fern, weil ich den Gedanken rumschleppe, dass ich nicht von dem beeinflusst werden will, was dort unterrichtet wird. Ich will frei davon schreiben und habe Angst, dass ich dadurch in eine Form gepresst werde und so nicht meinen eigenen Stil finden kann. Ich weiß, dass dieser Gedanke vermutlich an vielen Stellen zu kurz greift und sich darüber streiten lässt. ;)

Ich weiß nicht, ob du die Seite kennst oder ob dich das überhaupt interessiert, aber Sandra Uschtrin sammelt Ausschreibungen von Literaturwettbewerben etc., die häufig auch auf nichtveröffentlichte AutorInnen zugeschnitten sind. Hier: http://www.uschtrin.de/preise_genre.html

Schreib weiter und lass dich nicht unterkriegen!

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by: Lea http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1239 Sun, 10 Nov 2013 21:22:21 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1239 Der beitrag resoniert stark mit mir. Ich denke auch, dass du dem schreiben definitiv gut nachgehen kannst ohne das Fach zu studieren. Bei mir ist es eher ein hin und her zwischen dem gedanken, dass ich geld verdienen muss um nicht von hartz 4 zu leben (denn ich weiß, dass ich es gesundheitlich niemals in einem "richtigen" 60 stunden job ertragen kann) und dem was ich eigentlich mit meinem Leben machen will, trotz oder gerade wegen meinen Krankheiten. Der beitrag resoniert stark mit mir.

Ich denke auch, dass du dem schreiben definitiv gut nachgehen kannst ohne das Fach zu studieren. Bei mir ist es eher ein hin und her zwischen dem gedanken, dass ich geld verdienen muss um nicht von hartz 4 zu leben (denn ich weiß, dass ich es gesundheitlich niemals in einem „richtigen“ 60 stunden job ertragen kann) und dem was ich eigentlich mit meinem Leben machen will, trotz oder gerade wegen meinen Krankheiten.

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by: Judith http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1238 Sun, 10 Nov 2013 14:11:17 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1238 Hallo liebe Verfasserin, ich bin durch die Mädchenmannschaft und dem Wort "Klassismus" auf deinen Artikel gestoßen und muss dir nun, nachdem ich deinen Artikel gelesen habe unbedingt schreiben. Wie mein*e Vorredner*in möchte ich dir Mut machen: du musst nicht im literaturwissenschaftlichen Betrieb angekommen sein, um tolle Texte zu schreiben. Diejenigen, die die Texte analysieren, haben meist überhaupt keine Ahnung, wie das Texteschreiben funktioniert. Ich selbst habe Germanistik studiert und auch, wie du, festgestellt, dass die Literaturwissenschaft einer der elitärsten Fachbereiche in den Geisteswissenschaften ist, in denen "being an authority" weit vor "being in authority" steht. So musste ich meine Bachelorthesis (Einen Vergleich von Bachmann und Jelinek) und den Bezug zur feministischen Theorie erst mit Nachdruck erkämpfen. Immer wieder hieß es, dass beide doch einen "second wave feminismus" der 70er vertreten würden, der heute nicht mehr aktuell sein kann, immer mit dem Bezug auf die heutige Zeit, in der die Gleichstellung der Frau doch kein Thema mehr wäre. Genauso verhält sich die Forschung, Sammelaufsätze und Jahresberichte von Kongressen, in denen alte Herren in einem uralt konservativen verkalkten Filz neuere Methoden ablehnen und die alte Ordnung der traditionellen Literaturwissenschaft und somit auch zwischen den Geschlechtern zementieren, nicht gendern, sondern die feministische Literaturwissenschaft als persönlichen Angriff auf ihre Männlichkeit sehen. Ich habe Aufsätze gelesen, in denen Männer (und Frauen!) mit einer unglaublich schlechten Argumentation, größtenteils unprofessionel, mit veralteten Methoden genderkritische Aspekte in Romanen, deren feministischer Bezug offensichtlich ist ("Malina" von Ingeborg Bachmann), einfach wegdiskutiert haben, als sei dies die größte Selbstverständlichkeit. Und falls der Feminismus wirklich nicht mehr wegzudiskutieren ist (Jelinek) wird dem Werk einfach die literaturwissenschaftliche Qualität abgesprochen. Und ja, die Literaturwissenschaft ist ein patriarchaler Filz, in dem der größte Mist veröffentlicht wird, solange du dazu gehörst und ja, deswegen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass gesellschaftskritische Themen nicht angesprochen werden dürfen, weil sie das herrschende Subjekt bedrohen könnten. Und das ist weiß, männlich, hat eine W-3-Professur und das entsprechende Ansehen und "Autorität" in der Forschung. Ich habe es satt mir von meiner Dozentin anzuhören, wie ich eine Email an die Seminarleiter*innen verfassen soll, dass "Liebe Frau XX" nicht geht, sondern ich immer "Sehr geehrte Frau XX" und niemals "Mit herzlichen Grüßen", sondern immer "Mit freundlichen Grüßen" schreiben sollte - was soll dieses verdammte Herr-Knecht-Verhältniss in der Wissenschaft? Ich muss mich nicht in Demut aalen und diesen dummen Codes entsprechen, wenn ich geile Thesen habe und diese gut belegen kann! Und du solltest, entschuldige, wenn ich das so sage, aber einfach auf diesen Filz scheissen und deine Texte veröffentlichen! Ich wünsche dir alles Gute! Hallo liebe Verfasserin,

ich bin durch die Mädchenmannschaft und dem Wort „Klassismus“ auf deinen Artikel gestoßen und muss dir nun, nachdem ich deinen Artikel gelesen habe unbedingt schreiben.

Wie mein*e Vorredner*in möchte ich dir Mut machen: du musst nicht im literaturwissenschaftlichen Betrieb angekommen sein, um tolle Texte zu schreiben. Diejenigen, die die Texte analysieren, haben meist überhaupt keine Ahnung, wie das Texteschreiben funktioniert.

Ich selbst habe Germanistik studiert und auch, wie du, festgestellt, dass die Literaturwissenschaft einer der elitärsten Fachbereiche in den Geisteswissenschaften ist, in denen „being an authority“ weit vor „being in authority“ steht.

So musste ich meine Bachelorthesis (Einen Vergleich von Bachmann und Jelinek) und den Bezug zur feministischen Theorie erst mit Nachdruck erkämpfen. Immer wieder hieß es, dass beide doch einen „second wave feminismus“ der 70er vertreten würden, der heute nicht mehr aktuell sein kann, immer mit dem Bezug auf die heutige Zeit, in der die Gleichstellung der Frau doch kein Thema mehr wäre.

Genauso verhält sich die Forschung, Sammelaufsätze und Jahresberichte von Kongressen, in denen alte Herren in einem uralt konservativen verkalkten Filz neuere Methoden ablehnen und die alte Ordnung der traditionellen Literaturwissenschaft und somit auch zwischen den Geschlechtern zementieren, nicht gendern, sondern die feministische Literaturwissenschaft als persönlichen Angriff auf ihre Männlichkeit sehen.

Ich habe Aufsätze gelesen, in denen Männer (und Frauen!) mit einer unglaublich schlechten Argumentation, größtenteils unprofessionel, mit veralteten Methoden genderkritische Aspekte in Romanen, deren feministischer Bezug offensichtlich ist („Malina“ von Ingeborg Bachmann), einfach wegdiskutiert haben, als sei dies die größte Selbstverständlichkeit. Und falls der Feminismus wirklich nicht mehr wegzudiskutieren ist (Jelinek) wird dem Werk einfach die literaturwissenschaftliche Qualität abgesprochen.

Und ja, die Literaturwissenschaft ist ein patriarchaler Filz, in dem der größte Mist veröffentlicht wird, solange du dazu gehörst und ja, deswegen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass gesellschaftskritische Themen nicht angesprochen werden dürfen, weil sie das herrschende Subjekt bedrohen könnten. Und das ist weiß, männlich, hat eine W-3-Professur und das entsprechende Ansehen und „Autorität“ in der Forschung.

Ich habe es satt mir von meiner Dozentin anzuhören, wie ich eine Email an die Seminarleiter*innen verfassen soll, dass „Liebe Frau XX“ nicht geht, sondern ich immer „Sehr geehrte Frau XX“ und niemals „Mit herzlichen Grüßen“, sondern immer „Mit freundlichen Grüßen“ schreiben sollte – was soll dieses verdammte Herr-Knecht-Verhältniss in der Wissenschaft? Ich muss mich nicht in Demut aalen und diesen dummen Codes entsprechen, wenn ich geile Thesen habe und diese gut belegen kann!

Und du solltest, entschuldige, wenn ich das so sage, aber einfach auf diesen Filz scheissen und deine Texte veröffentlichen!

Ich wünsche dir alles Gute!

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by: Flormelis http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1237 Sat, 09 Nov 2013 20:34:25 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1237 Schöner Text, in vielem kann ich mich wiedererkennen. Bücher haben in meinem Leben immer eine große Rolle gespielt. Nichts kann mich mehr entspannen (oder aufwühlen) als lesen. Besonders den Weltfluchtsaspekt kann ich nachvollziehen. Oder eben Weltsucht. Je nach dem. Es wäre schön anderen Menschen ein unvergessliches Leserlebnis schenken zu können. Davon träume ich. Schöner Text, in vielem kann ich mich wiedererkennen.
Bücher haben in meinem Leben immer eine große Rolle gespielt. Nichts kann mich mehr entspannen (oder aufwühlen) als lesen. Besonders den Weltfluchtsaspekt kann ich nachvollziehen. Oder eben Weltsucht. Je nach dem.
Es wäre schön anderen Menschen ein unvergessliches Leserlebnis schenken zu können. Davon träume ich.

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by: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Netiquetten, Schreiben können und Schwangerschaftsabbrüche – Die Blogschau http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1236 Sat, 09 Nov 2013 08:03:10 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1236 [...] Viruletta nimmt dieses Jahr am Na­No­Wri­Mo (steht in etwa für: Na­tio­na­ler Monat des Ro­man­schrei­bens) teil. Zu Beginn macht sie sich Gedanken zu Literatur, dem Wunsch selbst zu schreiben und was dies alles auch mit klassistischen Strukturen zu tun hat. [...] […] Viruletta nimmt dieses Jahr am Na­No­Wri­Mo (steht in etwa für: Na­tio­na­ler Monat des Ro­man­schrei­bens) teil. Zu Beginn macht sie sich Gedanken zu Literatur, dem Wunsch selbst zu schreiben und was dies alles auch mit klassistischen Strukturen zu tun hat. […]

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by: X http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1234 Tue, 05 Nov 2013 14:00:34 +0000 http://viruletta.blogsport.de/2013/11/04/von-traeumen-und-talenten-gedankenwirrwarr/#comment-1234 Hey, es stimmt zwar, dass viele veröffentlichte Autor*Innen heutzutage Germanistik oder Literaturwissenschaften studiert, und idR auch den ein oder anderen Creative Writing-Workshop besucht haben, aber es gibt ja ja auch genug Gegenbeispiele. Uwe Tellkamp oder Elfriede Jellinek fielen mir da ein. Und Leute, die explizit Kreatives Schreiben studiert haben, bilden immer noch die Minderheit, so wie ja auch viele Pop, Rock- udn Jazzmusiker nie Musik studiert haben (John Lennon hat nie Noten lesen gelernt, soweit ich weiß) Erstlingswerke erscheinen selten vor dem 35. Lebensjahr, die meisten schreiben sie irgendwie neben ihrem Arbeitsalltag, abends, am Wochenende, oft ohne Vorschuß. Das Hauptproblem scheint eher zu sein, sich konsequent die Zeit zu nehmen für eine einsame und meist nicht monetär lohnende Tätigkeit. Da leidet dann das Sozialleben (oder politisches Engagement...) notwendigerweise. Aber Schreiben lernt sich wohl in erster Linie durchs Schreiben. Am Besten täglich. Klar, Austausch und kritisches Feedback muss sein. Aber das gibt es nicht nur auf der Uni. Und so wie die Entwicklung im Bereich des monetär entlohnten Schreibens derzeit ist, wird die Vorstellung, von der Schriftstellerei leben zu können, gerade noch unrealistischer, als sie es die letzten paar Jahrzehnte für die absolute Mehrheit der publizierten Autoren eh immer schon war Wenn du schreiben willst, dann schreibe. Das hängt nicht daran, ob du das studieren kannst. Und selbst so ein Studium würde am Ende wahrscheinlich auf einen Brotjob hinauslaufen, wo selbstbestimmtes Schreiben daneben stattfände Hey,

es stimmt zwar, dass viele veröffentlichte Autor*Innen heutzutage Germanistik oder Literaturwissenschaften studiert, und idR auch den ein oder anderen Creative Writing-Workshop besucht haben, aber es gibt ja ja auch genug Gegenbeispiele. Uwe Tellkamp oder Elfriede Jellinek fielen mir da ein. Und Leute, die explizit Kreatives Schreiben studiert haben, bilden immer noch die Minderheit, so wie ja auch viele Pop, Rock- udn Jazzmusiker nie Musik studiert haben (John Lennon hat nie Noten lesen gelernt, soweit ich weiß)

Erstlingswerke erscheinen selten vor dem 35. Lebensjahr, die meisten schreiben sie irgendwie neben ihrem Arbeitsalltag, abends, am Wochenende, oft ohne Vorschuß. Das Hauptproblem scheint eher zu sein, sich konsequent die Zeit zu nehmen für eine einsame und meist nicht monetär lohnende Tätigkeit. Da leidet dann das Sozialleben (oder politisches Engagement…) notwendigerweise. Aber Schreiben lernt sich wohl in erster Linie durchs Schreiben. Am Besten täglich.

Klar, Austausch und kritisches Feedback muss sein. Aber das gibt es nicht nur auf der Uni. Und so wie die Entwicklung im Bereich des monetär entlohnten Schreibens derzeit ist, wird die Vorstellung, von der Schriftstellerei leben zu können, gerade noch unrealistischer, als sie es die letzten paar Jahrzehnte für die absolute Mehrheit der publizierten Autoren eh immer schon war

Wenn du schreiben willst, dann schreibe. Das hängt nicht daran, ob du das studieren kannst. Und selbst so ein Studium würde am Ende wahrscheinlich auf einen Brotjob hinauslaufen, wo selbstbestimmtes Schreiben daneben stattfände

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